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Frieden

Regina Stocker 

November

...ein Monat,welcher dem Weihnachtsereignis vorauseilt,  als Vorbote
...eine Zeit um sich zu sammeln,
...bei mir selbst anzukommen und einzukehren!

Auch in der Natur zeigt sich diese Ruhephase in der Pflanzen- und Tierwelt. Das Kräftesammeln und speichern in den Wurzeln, die Auszeit mit Verlangsamung des geschäftigen Treibens bis hin zur winterlichen Ruhepause.

Christian Morgenstern: Novembertag

Nebel hängt wie Rauch ums Haus,
drängt die Welt nach innen;
ohne Not geht niemand aus;
alles fällt in Sinnen.

Leiser wird die Hand, der Mund,
stiller die Gebärde.
Heimlich, wie auf Meeresgrund,
träumen Mensch und Erde.

Was in diesem Gedicht zum Ausdruck kommt, spiegelt sich ebenso in einem nebligen, kühlen, mit Nieselregen durchsetzten Novembertag. Der Blick fällt dabei manches Mal auch auf die Endlichkeit hier auf der Erde, das Ende allen Lebens. Diese Tage kennen wir als die Tage von Allerheiligen und Allerseelen.

Es tut gut sich dafür etwas Zeit zu nehmen und diesen Gedanken nachzugehen. Bei einem Besuch auf dem Friedhof oder aber auch in meiner eigenen Gedankenwelt. Beruhigend begleiten kann uns dabei dieser Liedvers von Peter Strauch:

Meine Zeit, steht in deinen Händen. Nun kann ich ruhig sein, ruhig sein in dir. Du gibst Geborgenheit du kannst alles wenden. Gib mir ein festes Herz mach es fest in dir.  

Regina Stocker

 

 

Zum Gleichnis von den Winzern (Mt 21,33-42.44.43)

Mir ist von Gott etwas anvertraut worden - Menschen, eine Aufgabe, Besitz, Macht... Und auch hier die Frage: Wie bist du damit umgegangen? Hast du das, was dir anvertraut worden ist, zur Bereicherung deiner selbst genutzt - oder konntest du es dem geben, dem zurückgeben, von dem du es hattest? Ja - er wird dich, mich, uns fragen, was wir mit dem gemacht haben, was er uns gegeben hat, was er uns anvertraut hat. 
Gott fordert nichts von uns, was er nicht längst in uns hineingelegt und hineingeliebt hätte - und Gott will nicht unsere Leistung, sondern er will die Frucht unseres Seins, unseres Seins in guten und schlechten Jahren, er will nicht unsere makellose Schönheit, sondern liebt uns mit unseren Dellen und braunen Flecken und all dem, womit wir eben nicht der DIN-Norm entsprechen. 

Andrea Schwarz, im Schott-Messbuch für die Sonn- und Festtage des Lesejahres A